Pastor:innen im Herzogtum Lauenburg

Mach Dir ein Bild zu den Namen. Vielleicht weißt Du schon mit welcher:m Pastor:in Du bei Deinem Segensfest zu tun bekommst und bist neugierig auf mehr Infos? Vielleicht möchtest du auch auf eine:n von uns gezielt zugehen?

Hier kommen in grob alphabetischer Reihenfolge die Pastor:innen zu Wort, die im Herzogtum Lauenburg in Verbundenheit mit Deiner Servicestelle segensreich. segnend unterwegs sind.

Nimm für Fragen jeder Art gerne Kontakt zu segensreich. auf. In jedem Porträt findest du auch die direkte Möglichkeit zur Kontaktaufnahme.


Oliver Erckens

Ein Mann Anfang 30, Oliver Erckens, vor einer Kirchenwand - Copyright: Oliver Erckens privat
Pastor Oliver Erckens

Ich bin ein Landmensch, der gerne zu Besuch in der Stadt ist. Ich mag das Land und die Weite und Menschen, die im Herzogtum leben. So bin ich gut aufgehoben als Pastor in Siebenbäumen! Ich liebe das Meer und (!) die Berge. Das Meer habe ich vor der Haustür, die Berge in den Ferien. Beides gibt mir Kraft und ist mir Ausgleich zum Alltag.

Kostbar sind mir die berührenden Momente im Leben. Bei mir und in der Familie, aber auch im Leben der Menschen, die ich begleite. Bei einer Silberhochzeit die wieder erfrischende Liebe. Bei einer Taufe das glückliche Glucksen des Kindes. 

Segen heißt für mich: Gott ist da im Leben von uns Menschen. Seine gute Kraft begleitet uns, an besonderen Tagen und im Alltag. 

Ich brauche Gott, weil Gott mir Kraft gibt und mir ein Gegenüber ist.


Ein Weg zwischen zwei eingezäunten Weiden hindurch, viel blauer Himmel, der Schriftzug: Segen ist wie ein Weg ins Weite, weil Gott Boden unter Deine Füße legt und Himmel in Deine Augen malt. - Copyright: Inga Meißner, Sarah Stützinger
Segen ist wie ein Weg ins Weite

Angelika Gogolin

Eine Frau Mitte 40 vor einem Altar mit Kerzen, Angelika Gogolin - Copyright: Florian Läufer Fotografie
Pastorin Angelika Gogolin

Ich bin Angelika Gogolin, Pastorin in der Kirchengemeinde Brunstorf mit den Dörfern Brunstorf, Havekost und Dassendorf, in der Kirchenregion Sachsenwald. Seit 2013 lebe ich zusammen mit meiner Tochter und Hund und Katz im roten Pfarrhaus und arbeite hier in der Kirchengemeinde mit der wunderschönen Elisabeth-Kirche in Brunstorf und der schlichteren und modernen Versöhnungskirche in Dassendorf. Ich mag an meiner Gemeinde und der Gemeindeleitung, dass ich hier viel Spielraum bekomme zum Ausprobieren. So feiern wir ganz verschiedene Gottesdienste… vom Krabbelgottesdienst über Tiergottesdienst, klassische Festgottesdienste, Jugendandachten oder Familienaktionen, in unseren Kirchen, im Pfarrgarten, im Zelt, im Wald, an der Elbe, in der Scheune oder neuerdings auch über unseren Instagramaccount oder über Zoom.

Segen ist für mich ein Leuchten, hell und warm, manchmal sonnig, manchmal golden. Dieses Leuchten umhüllt mich und füllt mich. Es tröstet mich oder macht mich glücklich. 

Ich brauche Gott, weil ich mit Gott immer mindestens zu zweit unterwegs bin, ich ein „größeres“ Gegenüber habe zum Klagen und zum Danken. Ich glaube daran, dass Gott es gut mit mir meint und mich immer wieder neu mit Leben füllt. 

  • Ich arbeite gerne mit Kindern und Jugendlichen zusammen, bin sehr gerne in unserem Kindergarten und liebe es, mit den Kindern zusammen in biblische Geschichten einzutauchen, in der Adventszeit Kinder in den Musicalproben über sich hinauswachsen zu sehen oder mit den Konfis und Teamern über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen. Zugleich finde ich es als Gemeindepastorin besonders spannend, dass ich mit Menschen jeden Alters zusammenkomme und Menschen in Gottesdiensten und Veranstaltungen generationsübergreifend zusammenbringen kann.

    Ich begleite gerne Menschen, höre gerne ihre Lebensgeschichten und freue mich, wenn ich in schwierigen Zeiten unterstützen kann mit einem Gespräch oder einem Gottesdienst. Natürlich ist es schön, wenn wir in „besseren Zeiten“ schon Kontakt hatten. Es macht mir immer wieder ganz besonderen Spaß, mit Paaren ihre Hochzeit vorzubereiten, Menschen zu taufen oder gemeinsam wichtige Feste wie die Einschulung, die Konfirmation, goldene Hochzeit oder ein Geburtstagsjubiläum zu feiern.

    Auch privat feiere ich gerne kleine Feste (auch ohne Anlass), wir haben gerne Gäste bei uns zu Hause. Ich mag es, wenn viele Menschen bei uns um den Esstisch sitzen, durcheinander reden und wir es gut miteinander haben. 

  • Ich liebe an Segensritualen, dass ich Gott und Menschen miteinander in Kontakt bringen kann, dass sich Menschen trösten lassen, sie sich stärker fühlen und ich ihnen zusagen kann: Gott will Gutes für dein Leben. Bleib guten Mutes und fürchte dich nicht! 

  • Wie geht’s euch? Wer seid ihr? Wie ist eure (Lebens-)Geschichte? Was wünscht ihr euch?

  • Es war sehr besonders für mich, meinen Vater, der Ende letzten Jahres gestorben ist, auszusegnen. Also ihm/seiner Seele zuzusprechen, dass Gott ihn hütet. Dass alles gut wird. Dass sein „Ausgang“ aus diesem Leben und sein „Eingang“ in das himmlische Leben begleitet sind.

     

  • Ich habe eigentlich immer Gänsehaut, wenn ich einem jungen Menschen bei seiner Konfirmation Mut zuspreche und lauter Gutes. In dem Moment, in dem ich meine Hände auf seinen Kopf lege, dann möchte ich am liebsten ganz viel Mut und Zuversicht, ganz viel Heiterkeit und Glück „in ihn leiten“. Ich wünsche mir dann so sehr, dass Gott ihn behütet, ihm Weggefährten zur Seite stellt, ihn durch dick und dünn, durch dunkel und hell begleitet.

  • Von „den alten Gesangbuchliedern“ mag ich sehr gerne das Lied: „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und da besonders den Gedanken, dass wir Menschen nicht alles aus eigener Kraft beschicken. Ein glückliches Leben zu führen, das steht  eben nicht immer in  meiner Macht. Aber wir sollten versuchen, doch zuversichtlich auf unser Leben zu schauen. Meine Lieblingszeile aus dem Lied ist: „man halte nur ein wenig still und sei doch in sich selbst vergnügt“.

  • Es ist für mich vieles (gerne auch ungewöhnliches) möglich, solange ich als Pastorin den Menschen Gutes und eben Gottes Segen „mitgeben“ kann. Am schönsten ist es, wir kommen über die Vorstellungen und Wünsche ins Gespräch, so dass ich verstehe, was den Menschen wichtig ist.

Eine sehr alte zweiflüglige Tür. Der Schriftzug: Segen ist wie eine Tür, die sich öffnet und den Blick für eine neue Sicht frei gibt. - Copyright: Inga Meißner
Segen ist wie eine Tür

Jürgen Hensel

Ich bin Pastor für Notfall- und Feuerwehrseelsorge im Hzgt. Lauenburg. Und so stehe ich auch besonders für alle Menschen aus der Blaulicht- und Retterfamilie zur Verfügung.

Ich liebe unsere Landschaft und die Menschen, die hier leben und weben.

Ein Mann mit Schnurrbart, Jürgen Hensel - Copyright: Jürgen Hensel privat
Pastor Jürgen Hensel

"Segen ist für mich nicht alleine dazustehen bei dem, was man macht und einen umtreibt.

Ich brauche Gott, weil es ohne ihn nicht geht."


Ulrike Lenz

Ich bin Pastorin in der Kirchengemeinde Wentorf bei Hamburg.

An meinem Beruf liebe ich besonders, mit Menschen in wirklich sehr verschiedenen Lebenssituationen in Kontakt zu sein – von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt – ja, mit Menschen aller Generationen. 

Ich bin gern an der See, liebe den Frühling, wenn alles bunt wird und sich verwandelt.

Tatsächlich bin ich gern in Kirchen und auf Friedhöfen, wenn sie schön sind und leuchten. 

Ich bin gern draußen in der Natur unterwegs, pilgernd zu Fuß, per Fahrrad, allein und zu zweit. Ich lese sehr gern – am liebsten auf dem Sofa bei Cappuccino oder einem kühlen Glas Riesling. Ich bin zu allen Jahreszeiten gern in den Schären in Schweden aber auch anderswo auf der Welt. 

  • Segen – das sind Worte und Gesten, Handlungen. Handauflegungen, Segnen mit Wasser, Kreuze, die in die Luft gezeichnet werden, zarte Berührungen, schöne Öle, mit denen man sich den Segen weitergibt, und noch ganz anderes. Segen ist ein Kreativraum, in den man eintritt. Und Segen ist bei all dem etwas Ernstes und Heiliges.

  • ...ob sie glücklich sind mit ihrem Leben, oder traurig. Ob etwas fehlt, was sie sich wünschen. Ob sie dankbar sind oder um etwas bitten möchten.

  • Schon bei meiner Trauung, klar. Aber besonders ist, wenn man als Mutter/ Vater die Kinder segnet. Wenn sie klein sind bevor sie einschlafen und in den Kindergarten oder später auf Reisen gehen. Ein kleines Kreuz auf die Stirn, ein „bleib behütet“ beim Abschied, das – so meine Erfahrung – hilft und freut Segenende und Gesegnete.

     

  • In den letzten Monaten haben wir viel per Zoom Gottesdienste gefeiert. Als ich das erste Mal erlebte, wie die Leiterin alle aufforderte, die Kameras anzuschalten und die Hände nach rechts und links über den Kopf zu heben, so dass wir uns gegenseitig „berühren“ können in den „Kacheln“, da hatte ich das letzte mal Gänsehaut beim Segen. Sonst kommt das beim Taufen, Trauen und Aussegnen bei mir ziemlich oft vor.

  • Ich bin grundsätzlich offen für die Gestaltungswünsche von Menschen, die Segensrituale möchten und hab gute Erfahrungen damit gemacht, im Gespräch diese Rituale zu planen. 

  •  

    Ulrike.lenz@kirchengemeinde-wentorf.de

    Tel:                040 7203191

    Mobil:          01758548930                                                      

Pastorin Ulrike Lenz. Eine Frau Mitte Fünfzig mit roter Strickjacke. Im Hintergrund ist die Kirche von Wentorf zu sehen. - Copyright: Elisabeth von Schönberg
Pastorin Ulrike Lenz

Segen ist für mich eine große, wunderbare Kraft, die Gegenwart Gottes selbst, die wir uns als Menschen gegenseitig zusagen und durch die wir uns heiligen. Segen ist das Gute, ist Schutz und eine große Liebesmacht, die zum Leben hilft – wenn es unendlich glücklich ist und wenn es schlimm ist. Segen steht am Anfang von etwas Neuem und Segen ist der Schluss. 

Segen geschieht jeden Tag, jede Stunde.

Wir leben und weben in Gottes Segen, wo auch immer wir Menschen sind. Segen stammt ursprünglich aus der Familie und wird da weitergeben. Segnen ist für mich nur sekundär etwas Pastorales. Ich ermuntere Eltern ihre Kinder und Paare sich gegenseitig zu segnen.

Ich brauche Gott, weil ich sonst nicht leben würde. Von Gott kommt alles, Gott ist alles, und in ihm leben, weben und sind wir.

Jennifer Rath

Ich bin Pastorin nah an den Menschen, im Segen und in der Gestaltung dessen bist Du mir als Mensch und dein Bedürfnis wichtiger als festgefahrene Tradition. Ich segne mit links, bin gerne und oft barfuß (auch mal im Gottesdienst und unterm Talar (; ) und werde dafür sogar von den Senior:innen meiner Gemeinde gefeiert. Ich liebe Musik und den Beat, in dem ich besonders oft Segen spüren kann.

  • Dass Gott Dir nahe kommt. Dass Du ihn spüren kannst. Segen ist nicht gleich Segen. Jeder Segen ist anders. Für Dich und auch für mich, als Spendende/Weitergebende. 

  • Wenn ich meine Konfis segne: Jugendliche, die ich ein Stück auf ihrem Weg begleiten durfte, die ich kennen und lieben gelernt habe. Für mich ist es ein Abschiedssegen, für sie ein Segen, der in die Weite führt.

    Und der Segen bei der Taufe meiner Kinder: Da war Gott ganz nah auch bei mir.

     

  • Als die Konfis 2020 von ihren Pat:innen und/oder Eltern oder anderen Freunden gesegnet wurden. Ich habe die alten Segensworte gesprochen, aber wegen Corona haben diese wichtigen Menschen in ihrem Leben, die Hände aufgelegt. Das war (überraschenderweise) sehr schön. Andererseits hat es mir auch gefehlt, nicht so nah bei meinen Konfis sein zu können.

    Ein anderes Mal bei einer Trauung: Zum Zeitpunkt des Ringtauschs hatte ich das kleine Baby des Paares auf dem Arm (hatte sich irgendwie so ergeben). Und so standen wir da nun zu zweit vorne und segneten das Paar, die Eltern des kleinen Babies. 

  • Viele. Besondere. Rockige. Welche, die vom Leben singen. Was z.B. richtig gut und laut in einer Kirche kommt: „You’ve got the love“ von Florence + The Machine.  

  • Die Grenze wurde noch nicht erreicht :D Nein ernsthaft, ich bin da ziemlich offen und würde erstmal sagen: „Sag niemals nie“. Wenn ich etwas komisch finde, würde ich es ansprechen und ich bin mir sicher, dass ich mit euch einen guten Kompromiss finden würde, der für uns alle stimmig ist. 

Jennifer Rath, die Talar trägt und lacht - Copyright: Franzi Schädel
Pastorin Jennifer Rath

Ich bin Pastorin in der Kirchengemeinde Breitenfelde und liebe meine kleine schöne St. Anna – Kirche in Niendorf/Stecknitz. 

Segen ist für mich Leichtigkeit.

Gottes lautes Ja zu mir. Wie eine Umarmung von einer guten Freundin.

Ich brauche Gott, weil ich mein Leben nicht alleine tragen kann und ich jemanden brauche, der mich bedingungslos liebt.


Sarah Stützinger

Pastorin Sarah Stützinger von der Servicestelle segensreich in schwarz/weiß - Copyright: Lars Timm
Pastorin Sarah Stützinger, Servicestelle segensreich.

Segen ist für mich: ein Blick, der Eis schmelzen lässt. Was mir Angst macht, worüber ich wütend bin, was mich verletzt – alles löst sich langsam auf.

Und es bleibt: Liebe, Vertrauen, Sehnsucht, Zärtlichkeit.

Ich brauche Gott, weil er es mit mir aushält, wenn ich mich gerade am wenigsten ertragen kann.

Ich bin auf der Suche danach, was das Leben tiefer und weiter macht. Zwischen Hamburg, Bochum, Berlin, New York und Basthorst haben mich viele Dinge inspiriert: Menschen, die mir in die Augen schauen, geteiltes Picknick im Park, geteilte Lebensgeschichten in Cafés und Kneipen, Bücher, Filme, Musik, Fotographie. Kirche als Ort, an dem sich Menschen begegnen, das habe ich erlebt, darum bin ich Pastorin geworden. Jetzt ist Begegnung mit Segen der Mittelpunkt meiner Arbeit. Wunderbar!

  • Die Atmosphäre. Wenn man spürt, jetzt passiert etwas, das Bedeutung hat. Ich finde, jeder Segensfall hat seine eigene Schönheit, von Taufe bis Ruhestand. Ich freue mich darauf passende neue Formen zu finden für alles, wofür Menschen Segen brauchen könnten. 

  • Nach dem, was eine Geschichte einzigartig macht. Nach dem Schönen & dem Traurigen. Wenn Menschen darauf vertrauen, dass ich ihre Geschichte so erzählen kann, dass sie sich darin neu entdecken, dann berührt mich das sehr.

  • Wann immer eine bedeutsame Zeit für mich zu Ende gegangen ist und ich nicht wusste, was genau die Zukunft bringt. Am Ende des Studiums zum Beispiel. Wenn ein Mensch, sich dafür zur Verfügung gestellt hat, mir gerade jetzt zuzusagen, dass Gott da ist für mich, so wie ich gerade bin, hat mich das angerührt und verändert.

     

  • 2016 & 2017 durfte ich zusammen mit einer Kollegin und Freundin die Gottesdienste zum Christopher-Street-Day in Kiel gestalten. Wir haben den persönlichen Segen von allen Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Wie ich in den Augen und an der gesamten Körperhaltung der Menschen sehen konnte, dass sie der Segen berührt und verändert, das hat mich bewegt.

  • Ach, von Pop bis Chansons, von Punk bis Schlager finde ich eigentlich alles reizvoll, was Menschen etwas bedeutet. „Ich liebe das Leben“ von Vicky Leandros ist bisher noch nie vorgekommen, dabei würde das von Taufe bis Beerdigung ganz wunderbar passen.

  • Texte mit menschenverachtendem Inhalt hätten für mich keinen Platz. Sonst freue ich mich bei allen Gestaltungsideen herauszufinden, wie das stimmig umgesetzt werden kann.

  • sstuetzinger@kirche-ll.de      

    0176/62577309


Frauke Eiben

Eine Frau Mitte 60, Frauke Eiben - Copyright: Foto Agentur 54
Pröpstin Frauke Eiben

Ich bin Pastorin und arbeite als Pröpstin im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg

Es macht mir Freude mit Menschen, die für ihren Lebensweg um Segen bitten, zu suchen und aufzuspüren, was passen kann. Den richtigen Ort, die stimmige Musik und die richtige Sprache.

Wenn das zusammengeht, entstehen heilige Momente.

In einer Kirche, auf dem Friedhof, an der Elbe oder einem See. Im Wald, in einer kleinen Kapelle oder auch in einem Garten.

Meine Familie und Freundinnen und Freunde sind mir wichtig, weil sie mir Kraft geben und mich korrigieren. Ich bin gerne in Kontakt, ich bin neugierig  und reise gerne. Mein Herz verloren habe ich an einen kleinen Ort in Griechenland auf Sithonia und an einen ebenso kleinen Ort in Irland an der Westküste. Grün und Blau lassen mich träumen, beten, entspannen und neu werden.

Ich engagiere mich für ein Bildungsprojekt in Indien und dieser Blick über den Tellerrand Europa ist mir kostbar.

Segen ist für mich: Kraft weitergeben. Gutes erbitten.

Schutz und Schirm vor allem Argen, Stärke und Hilfe zu allem Guten.

Diese alten Worte treffen es ganz gut.

Ich brauche Gott, weil ich nur weitergeben kann, was ich selbst empfange.

  • Die Verbindung von einer Handlung und einem Wort. Die Nähe. Und dass es sehr persönlich sein darf  - gerade passend für den Menschen und die Situation.

  • Was ist dein Element?

    Wovon träumst Du?

    Gibt es eine biblische Geschichte oder ein Gedicht, das Dich begleitet?

    Welche Musik gibt Dir Kraft?

    Wofür erbittest Du den Segen?

  • Ganz persönlich bei der Taufe und Konfirmation meiner Kinder und bei der Taufe meiner Enkelkinder. Das war einfach schön. 

    Als mein jüngster Sohn für ein Jahr nach Indien ging, und einen Reisesegen mitnahm, hat mich das sehr berührt und mir geholfen loszulassen. 

    Und der Segen bei meiner Ordination bedeutet mir viel. Er erinnert mich daran, dass ich nicht alleine „unterwegs“ bin.

     

  • Als nach einer traurigen Beerdigung auf einem großen Rasenstück ein Tisch mit Tischdecke, Blumen, Kaffee und Kuchen aufgebaut war. Zur Stärkung und zum Trost. Ich  habe ich mich an den 23. Psalm erinnert: du bereitest mir einen Tisch…. 

    Das war schön und wir haben uns mit den Kaffeetassen zugeprostet: Auf das Leben und auf die Liebe.

  • Fields of gold von Sting 

    Ich liebe das Leben von Vicky Leandros

    Clouds von Joni Mitchell

  • Mit allem, was authentisch ist, habe ich kein Problem. Wenn es eine Geschichte gibt, warum es beispielsweise für diese Menschen wichtig ist, dass der Mops die Ringe bringt, warum nicht? 

    Da wo die Video-Inszenierung wichtiger wird als die Handlung, habe ich ein Problem.

  • feiben@kirche-LL.de    

    0176 1037 7579


René Enzenauer

Ein Mann Ende 30, René Enzenauer - Copyright: Antonio Kuklik
Pastor René Enzenauer

Ich bin Pastor in Wohltorf, im östlichen Hamburger Umland, direkt am Sachsenwald.

In unserer kleinen, aktiven und offenen Gemeinde geht es viel um die Arbeit mit Kindern, Konfis und Jugendlichen, um Musik und um schön gestaltete Gottesdienste.

Weil mir lebensrelevante und schöne Predigten am Herzen liegen, habe ich Spaß am Suchen und Finden von Worten, die „verzaubern“. Darüber hinaus liebe ich meinen Partner, Musik und Kunst, das Meer, Irland, unsere zwei Katzen, St. Pauli (den Stadtteil, nicht den Fußballclub. Sorry!), „die Schanze“ und rotes Essen. Dislikes sind definitiv Gartenarbeit und Zucchini. 

Segen ist für mich wie ein geschenkter voller Auto-Tank vor einer langen Reise.

Ehrlich gesagt kann ich nicht sagen, warum ich Gott brauche. Das wäre für mich so, als könnte ich Gründe nennen, warum ich mich für Gott entschieden habe, so wie ich im Supermarkt entscheide, ob ich noch Tomaten brauche. Aber solche Gründe für Gott kann ich nicht nennen. Das finde ich aber auch nicht schlimm. Ich habe mich ja auch nicht fürs Atmen entschieden. Aber ich atme trotzdem. Und ich gehe mit Gott durchs Leben. Ich glaube, das kam so, dass ich irgendwann irgendworan gemerkt habe, dass Gott sich schon für mich entschieden hatte. Das fand ich gut. Seitdem haben wir einander.

  • Es gibt für mich zwei wichtige Momente beim Segen: den Augenblick des Segens selbst, der etwas Besonderes und Heiliges hat. Und den Moment nach dem Gottesdienst, wenn er gelungen ist und die Menschen sagen: Das tat gut!

  • Ich höre einfach zu und interessiere mich für alles, was mir Menschen erzählen mögen. Es ist spannend, aus diesen individuellen Lebensgeschichten einen schönen Gottesdienst zu gestalten und gute Worte zu finden, in denen sich „Himmel und Erde“ berühren.

  • In meiner eigenen Lebensgeschichte gab es zwei besondere Segensmomente. Der eine war meine eigene Taufe, die ich (erst) im Alter von 18 Jahren empfangen habe. Ich erinnere mich gelegentlich daran, wie das damals war, besonders dann, wenn es mal gerade nicht so super läuft.

    Der andere war der Segen, der bei meiner Ordination über mich gesprochen wurde, als ich Pastor wurde. 

     

  • Einer der schönsten Segensgänsehautmomente für mich war ganz und gar „ungestaltet“. Er passierte einfach.
    Eine Mutter bat mich nach dem Abendmahl noch zusätzlich um einen Segen für ihr Kind, das sie auf dem Arm hielt. Ich legte meine Hand auf den Kopf des Kleinen und sprach die Segensworte. Danach konnte ich an ihren Gesichtern sehen, dass da gerade „etwas passiert“ war. Und das war wunderbar.

  • Ich denke, einen Remix aus „Je ne regrette rien“ von Edith Piaf, „A sky full of stars“ von Coldplay und „I’m gonna be – 500 miles“ von The Proclaimers fände ich super.

  • Grenzen im Vorfeld abzustecken ist immer so eine Sache. Sowas bespricht man am besten miteinander.


Kai Feller

Ein Mann Anfang 40, Kai Feller - Copyright: Oliver Pries
Pastor Kai Feller

Ich bin Pastor für Ökumenische Beziehungen im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg.

Ich bin gern auf Reisen und in der Natur.

Segen ist für mich individuelle Freiheit bei kollektivem Zusammenhalt.

Ich brauche Gott, weil Gott mich über alles liebt.


Philip Graffam

Ich bin Pastor in der Kirchengemeinde Lauenburg und liebe an diesem Ort seine für mich perfekte geographische Lage. Ich habe meine Kleinstadt als Wohn-und Lebensort, aber bin genauso schnell in Hamburg, um die Großstadt genießen zu können. 

Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsenen Kinder, bin 56 Jahre alt und liebe meinen Beruf.

  •  Ich liebe das Theater und nicht umsonst hat unsere Gemeinde eine große Theatergruppe – Thekila genannt. Und gutes Essen mag ich. Entweder selbst zu kochen oder auch bekocht zu werden gehört zu den Kostbarkeiten meines Lebens. 

    Kraft gibt mir der sonntägliche Gottesdienst, die Gebete und vor allem das Singen. Oder mit den Jugendlichen meiner Gemeinde im Jugendkeller zu sitzen, zu diskutieren, singen und spielen – ja, diese Mischung aus Gemeinschaft und meinem Glauben, dass ist meine Lebenskraft, die mich morgens aus dem Bett kriegt.

  • Sie geben mir Halt und Zuversicht. Da ist etwas ganz Kostbares – und dafür möchte ich Wertschätzung, Zeit und Kraft aufwenden, damit es gesegnet wird. Die Liebe zu meiner Frau z.B. Da hat man nicht einmal und besitzt es dann. Dafür braucht es Segen. 

  • wo ihre Sehnsüchte liegen und was sie vom Leben erwarten. Segen sollte immer eine konkrete Handlung umschreiben.  

  • Segen hat immer eine große Kraft in sich. Aber vielleicht war es der Segen zu meiner Ordination, der mit besonders viel bedeutet hat. Denn jetzt war ich berufen, um selber segnen zu können. 

     

  • Als ich eine junge, erwachsene Frau aus dem Iran getauft habe und Sie bei der Segnung vor lauter Glück an zu weinen anfing.

  • Oh, da gibt es viele. Du bist du!, der Klassiker bei einer Taufe oder So nimm denn meine Hände bei einer Trauerfeier gehören genauso zu meinen Favoriten wie auch mal ein ganz neues Lied. Musik sind Emotionen, und das sollte das Lied weitergeben. Einen Song von ACDC hatte ich noch nie – meine Kollegin schon. 

  • Wenn die Würde eines Menschen oder der Handlung an sich in Frage gestellt wird. Und es sollte nicht die eigentliche Handlung und die Personen in den Hintergrund stellen. Bei einer Trauung sollte man sich an das Brautpaar erinnern und nicht an den Hund, der die Ringe im Maul trug. 

Ein Mann Mitte 50, Philip Graffam, im Hintergrund die Maria-Magdalenen-Kirche, Lauenburg - Copyright: Philip Graffam privat
Pastor Philip Graffam

Segen ist für mich wenn etwas gelingt, woran man so lange gewünscht, geplant und gearbeitet hat.

Und dann, wenn es endlich geklappt hat, dann strömt quasi der Segen über einen in Freude und Zufriedenheit. 

Oder ein wunderbares Geschenk, mit dem ich nicht gerechnet habe oder es gar erwartet habe. Wie z.B. die Geburt meiner Kinder. 

Ich brauche Gott, weil er alles in allem für mich ist. Die Luft zum Atmen, mein Gesprächspartner in vielen Lagen und ich mir ein Leben ohne seinen Segen nicht vorstellen kann und will. 


Jan Jackisch

Ein Mann Ende 40, Jan Jackisch - Copyright: Steffi Niemann
Pastor Jan Jackisch

Segen ist für mich die Grundlage meines Lebens. Alles, was ich im Leben habe, empfange ich. Wo mir etwas gelingt, trage ich nur einen Teil bei – das Eigentliche schenkt Gott.

Ich brauche Gott, weil ich mein Leben ohne Gott als leer und arm erfahre.

Ich bin Pastor in Büchen und gerne unterwegs: 

Mit den Pfadfindern zwischen Feldern und Wald, mit Männern auf Auszeit in den Alpen, mit Familie im Wohnmobil in Skandinavien oder alleine in den Highlands.


Mirko Klein

Ein Mann um die 40, Mirko Klein - Copyright: Mirko Klein privat
Pastor Mirko Klein

Segen ist für mich

Liebe, Frieden und Gnade.

Diese Kräfte spürbar und erlebbar zu machen ist die Aufgabe eines Segensrituals.

Ich brauche Gott, weil Leben, Lieben und Lachen von Gott kommt. Weil ohne „Spirit“ also ohne geistlichen Input das Leben nur noch bedeutungslos erscheint. Aber ich glaube, dass das Leben von Bedeutung ist, weil Gott es gewollt hat.

Ich bin Pastor in Wentorf bei Hamburg. Ich liebe Gespräche über Gott und die Welt, bin Familienmensch und bemüht nachhaltig und umweltfreundlich zu leben. Mich begeistert die Partnerschaft unserer Gemeinde mit der lutherischen Kirche in Tansania. Bin außerdem Cineast und Gamer.

  • Eine Segensfeier für andere Menschen zu gestalten ist oft mit sehr persönlichen Begegnungen verbunden. Meistens befindet sich das Leben dieser Menschen grade im Umbruch. Die vielen Lebensgeschichten und Lebensentwürfe die ich dabei kennenlerne sind für mich ein Schatz an Erfahrung.

  • Nach ihrer Lebensgeschichte, um mehr über sie zu erfahren.

  • Ganz oft: Natürlich bei den großen Familienfeiern und auch bei meiner Ordination, aber auch zum Abschluss von Freizeiten oder Seminaren, oder manchmal auch in einem besonders schönen Sonntagsgottesdienst.

     

  • Ich erinnere mich an eine Trauerfeier, bei der wir ein Mitglied unserer Gemeinde verabschiedet haben, das sehr stark in der Partnerschaftsarbeit für Tansania engagiert war. Zum Abschluss haben wir ein tansanisches Spiritual gesungen, der Sarg wurde von Familienmitgliedern und nicht von professionellen Sargträgern herausgetragen. Die Witwe schloss sich als erste dem Sarg an und begann zu dem Lied im Rhythmus zu klatschen. Die ganze Gemeinde (über 150 Menschen) klatschte mit. Draußen wurde der Sarg in einen Leichenwagen verladen und zum Krematorium gefahren. Die über 80 jährige Witwe winkte dem Wagen hinterher und rief laut: „Tschüß! Wir sehen uns wieder!“

  • Ich habe schon viele schöne und passende Stücke bei Segensritualen gehört. Ein besonderer Moment war als sich eine Konfirmandin einmal „An Tagen wie diesen“ zu ihrer Taufe gewünscht hatte. Noch nicht gehört habe ich „good bye brother“ von Ramin Djawadi. Wahrscheinlich ist die Generation, die diese Musik kennt noch zu jung für Beerdigungen, aber passen würde es.

  • Ein Paar, das sich christlich trauen lässt, verspricht sich lebenslange Treue. Es kann passieren, dass dieses Vorhaben nicht gelingt, aber von dem Anspruch der lebenslangen Partnerschaft würde ich bei einer Eheschließung nie abweichen. Ich bin einmal gefragt worden ob man das Versprechen nicht auch geben kann: „Solange es gut geht“ das habe ich abgelehnt. Ein christliches Eheversprechen gilt „in guten wie in schlechten Zeiten“.


Jaan Thiesen

Ich bin Pastor in der Kirchengemeinde Berkenthin. Aber ich bin auch Ehemann und Vater. Ach, und Sohn bin ich auch… Und Enkel… 

Familie ist mir sehr wichtig, auch wenn es nicht immer alles leicht ist miteinander.

Ich bin wirklich dankbar für die Menschen, die ich um mich habe, die mir ähneln, aber die auch so ganz anders sind. 

Pastor Jaan Thiesen. Ein Mann Anfang dreißig. Er trägt ein Kollarhemd. - Copyright: Jaan Thiesen
Pastor Jaan Thiesen

Segen ist für mich ein Zuspruch, den mir kein Mensch geben kann, weil er tiefer ist und ehrlicher als alles, was aus eines Menschen Mund kommt.

Segen ist Gott, der sich mir zuwendet. 

Ich brauche Gott, weil ich Fehler mache und mit diesen nicht ewig leben möchte.


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Kirche - Deutsch; Deutsch - Kirche

DimissioraleZustimmung Eurer Gemeinde für eine Taufe oder Trauung an einem anderen Ort
FürbitteBittgebet für einen oder mehrere Menschen oder Themen
HeimatgemeindeDie Kirchengemeinde, in der Du getauft wurdest
KasualieEin anlassbezogener Segnungsgottesdienst
KirchenkreisMittlere kirchliche Verwaltungsebene, zwischen Gemeinde und Landeskirche
KollekteSammlung von Geld für einen sozialen oder kirchlichen Zweck
OrdinationGottesdienst, in dem zukünftige Pastor:innen einen Segen für ihren Beruf bekommen
Propst/Pröpstinmittleres pastorales Leitungsamt auf Kirchenkreisebene
TaufeSegensritual zur Aufnahme eines Menschen in die Gemeinschaft des christlichen Glaubens
Tauf-/TrauspruchEin Bibelvers, der im Gottesdienst mit der Segenshandlung verbunden wird.
TrauungHochzeitsritual mit Segen
WohnortgemeindeDie Kirchengemeinde, auf deren Gebiet du wohnst